Löschgruppe Weiperath (1970 – 2010)

 

Anfang / Mitte der 1970er Jahre wich das alte Feuerwehrgerätehaus einem Neubau am gleichen Standort. Unter anderem durch den Zusammenschluss der Einheitsgemeinde Morbach im Jahr 1975 und die Neustrukturierung der Feuerwehren der Gemeinde Morbach wurde ein neuer TSA beschafft und in dem neuen Feuerwehrgerätehaus stationiert.

Nach der Fertigstellung und Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses im Juli 2010 bezog die Feuerwehr Weiperath mit dem TSA die Räumlichkeiten in dem neu errichteten Gebäude. Da das alte Feuerwehrgerätehaus als solches ausgedient hatte, wurde es vom Heimatverein übernommen und als Kelterhaus weiter genutzt.

 

Jugendfeuerwehr Weiperath (1987 – 1999)

Im Jahr 1987 wurde in Weiperath eine Jugendfeuerwehr gegründet mit anfänglich 13 Jugendlichen aus Weiperath. Viele von ihnen konnten später in den aktiven Bereich übernommen werden. Aufgrund von Nachwuchsmangel wurde Mitte der 1990er Jahre die Jugendfeuerwehr stillgelegt.

 

Stützpunktfeuerwehr Hunolstein (1975 – 2010)

Seit dem Zusammenschluss der Einheitsgemeinde Morbach 1975 wurden aus den ehemals eigenständigen Feuerwehren Teileinheiten der Feuerwehr der Gemeinde Morbach.

Durch die Neufassung des Landesgesetzes über den Brandschutz, den Katastrophenschutz und die Allgemeine Hilfe (LBKG) vom 08.04.1981, sowie die Feuerwehrverordnung (FwVO) vom 21.03.1991 musste die Gemeindefeuerwehr so aufgestellt sein, dass sie in der Regel zu jeder Zeit an jedem Ort ihres Zuständigkeitsbereichs innerhalb von 8 Minuten nach der Alarmierung (Einsatzgrundzeit) wirksame Hilfe einleiten kann.

Dies machte es zwingend erforderlich die bestehenden Strukturen der Feuerwehren der Gemeinde Morbach zu überdenken und neu zu organisieren. So wurden 1993 die 19 örtlichen Feuerwehren in 6 Ausrückebereiche unterteilt.

Zum Ausrückebereich Hunolstein gehörte die Stützpunktfeuerwehr Hunolstein, sowie die Ortsfeuerwehren Gutenthal, Odert und Weiperath.

In Hunolstein wurde ein neues Feuerwehrgerätehaus errichtet und ein LF81 dort stationiert. Nach dessen Außerdienststellung wurde im November 2003 ein TSF3 ersatzbeschafft.

Die Löschgruppen Gutenthal, Odert und Weiperath hatten jeweils einen TSA.

 

Ausrückebereich Hunolstein (2011 – 2012)

 

Aufgrund von Personalmangel musste als erste in dem Ausrückebereich die Feuerwehr Odert ihren Dienst einstellen.

Die sinkende Anzahl an Einsatzkräften im gesamten Gemeindegebiet machte weitere Umstrukturierungsmaßnahmen notwendig, die zu Fusionen und Auflösungen von Feuerwehren führten.

 

Um eine ausreichende Tageseinsatzstärke im Ausrückebereich Hunolstein zu gewährleisten, wurde zu Beginn des Jahres 2011 von der Wehrleitung angeregt die drei Feuerwehren Hunolstein, Gutenthal und Weiperath zu einer schlagkräftigen Einheit zu bündeln.

Eine Fusion die auf freiwilliger Basis erfolgen sollte.

 

Der erste Schritt war die gemeinschaftliche Durchführung aller Übungen mit der Vereinbarung eines gemeinsamen Übungsplans, erst einmal probeweise für ein Jahr. Nach Ablauf des Probejahres sollte eine Entscheidung getroffen werden.

 

Zum Ende des Jahres 2011 änderte sich die Situation völlig. Durch zwei Austritte auf Seiten der Stützpunktfeuerwehr Hunolstein unterschritt diese die Mindesteinsatzstärke von 9 aktiven Einsatzkräften auf nunmehr 7. Somit musste die Feuerwehr Hunolstein fusionieren oder aufgelöst werden.

Zwischen Januar 2012 und Mai 2012 erfolgten 2 weitere Entpflichtungen auf Seiten der Feuerwehr Hunolstein.

 

Aufgrund ihrer Mannschaftsstärke von 18 aktiven Feuerwehrangehörigen zu Beginn des Jahres 2012 und der größeren Räumlichkeiten in dem im Jahr 2010 fertiggestellten Dorfgemeinschaftshaus stand die Löschgruppe Weiperath als Fusionspartner für die Feuerwehr Hunolstein fest.

Ende April 2012 wurde das TSF der Feuerwehr Hunolstein nach Weiperath überstellt, gleichzeitig stellte die Gemeinde Morbach den TSA der Feuerwehr Weiperath außer Dienst.

 

Im Mai 2012 erfolgte die endgültige Zusammenlegung der beiden Feuerwehren Hunolstein und Weiperath durch Neugründung der Stützpunktfeuerwehr Dhrontal mit Standort in Weiperath.

 

Jugendfeuerwehr Weiperath (2000 – 2014)

Im Jahr 1999 beschlossen die drei Feuerwehren Gutenthal, Hunolstein und Weiperath die Jugendarbeit wieder aufzunehmen. Da es in der Vergangenheit bereits in Weiperath eine Jugendfeuerwehr gab, wurde diese wieder reaktiviert. Wichtig war vor allen Dingen die Nachwuchsarbeit gleichermaßen für alle drei Feuerwehren und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen diesen. Dazu gehörte auch, dass die Übungen abwechselnd in allen drei Orten und zusätzlich noch in Odert durchgeführt werden sollten.

Die offizielle „Neugründung“ erfolgte im Jahr 2000 mit über 20 Jugendlichen aus Gutenthal, Hunolstein und Weiperath.

Die Stützpunktfeuerwehr Hunolstein stellte ihr LF8 für die Übungen zur Verfügung, da aufgrund der großen Nachfrage die TSA der Feuerwehren Gutenthal und Weiperath nicht ausreichten.

Nach Außerdienststellung des LF8 erhielt die Feuerwehr Hunolstein ein TSF dass von nun an von der Jugendfeuerwehr genutzt werden konnte.

Trotz einiger Austritte konnten im Laufe der Jahre einige Jugendliche ihre Stammfeuerwehr verstärken. Doch auch jetzt begann die Mitgliederzahl zu sinken.
 

Aufgrund der geringen Anzahl an Mitgliedern im Jahr 2013 wurde auf Anregung des stellvertretenden Wehrleiters mit den umliegenden Jugendfeuerwehren Hoxel und Morbach eine Kooperation vereinbart. Diese ermöglichte es die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Weiperath in die Obhut der dortigen Jugendwarte zu übergeben, ohne die Jugendfeuerwehr Weiperath aufzulösen. Die Entscheidung, wer zu welcher Jugendfeuerwehr wechseln möchte, war den Jugendlichen selbst überlassen. Diese Kooperation trat zum 01.09.2014 in Kraft.

 

Stützpunktfeuerwehr Dhrontal (2012 – 2015)

Die Stützpunktfeuerwehr Dhrontal bestand zum Zeitpunkt der Gründung im Mai 2012 aus 23 aktiven Feuerwehrangehörigen. Davon waren 18 aus der ehemaligen Löschgruppe Weiperath und 5 aus der ehemaligen Stützpunktfeuerwehr Hunolstein.

Mit dem jetzt größeren Einsatzgebiet und der damit verbundenen gestiegenen Verantwortung wurde die Aufgabenstellung an den neuen Wehrführer und seine beiden Stellvertreter klar definiert: Verbesserung und Erweiterung der Ausbildung, Aufbau und Ausbau des Stützpunktes.

Bis zur Mitte des Jahres 2015 erfolgten zahlreiche Entpflichtungen. Diese führten dazu, dass die Stützpunktfeuerwehr Dhrontal erstmals unter die Mindesteinsatzstärke von 9 aktiven Einsatzkräften fiel. Damit drohte die komplette Schließung dieser Einheit.

Glücklicherweise konnte aufgrund von drei Neuzugängen und einer Übernahme aus der Jugendfeuerwehr die Stützpunktfeuerwehr vor der Auflösung bewahrt werden.

Seit dem 27.4.2016 wurde die Feuerwehr Dhrontal vom Bürgermeister Andreas Hackethal wieder in die Feuerwehr Weiperath umbenannt. Dies geschah aus logistischen Gründen, da die Leitstelle in Trier den fiktiven Ort Dhrontal nicht in ihr Alarmierungssystem aufnehmen konnte.

 

Wehrführer und Jugendwarte

Ehemalige Löschgruppe Weiperath

Wehrführer

 

Stellvertretender Wehrführer

 

 

 

 

 

Johann Zender

1923 - 1947

 

 

 

Ewald Nau

1947 - 1948

 

 

 

Willi Müller

1948 - 1966

 

 

 

Johannes Müller

1966 - 2008

 

Peter Schemer

1991 - 2008

Peter Schemer

2008 - 2012

 

Johannes Müller

2008 - 2011

 

Ehemalige Stützpunktfeuerwehr Hunolstein

Wehrführer

 

Stellvertretender Wehrführer

 

 

 

 

 

Günter Heidrich

1976 - 2006

 

Werner Müller

1984 - 2006

Werner Müller

2006 - 2011

 

Thomas Schuler

2006 - 2011

 

 

Stützpunktfeuerwehr Dhrontal

Wehrführer

 

Stellvertretender Wehrführer

 

 

 

 

 

Stefan Thees

seit 2012

 

Jens Tetzlaff

2012 - 2015

 

 

 

Peter Schemer

2012 - 2014

 

 

Jugendfeuerwehr Weiperath

Jugendwart

 

Stellvertretender Jugendwart

 

 

 

 

 

Peter Schemer

2000 - 2008

 

 

 

Manuel Bernard

2008 - 2013

 

Stefan Thees

2008 - 2014

 

Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehren im Ausrückebereich

 

1LF8

Löschgruppenfahrzeug mit eingeschobener TS8/8

·      Besatzung 1/8

o  1 Gruppenführer, 8 Einsatzkräfte

·      Feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe

o  Eingeschobene TS 8/8

o  4- teilige Steckleiter

o  Atemschutzgeräte

 

2TSA

Tragkraftspritzenanhänger

·      Wird von einem Traktor zur Einsatzstelle gefahren

·      Feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe

o  Eingeschobene TS 8/8

 

3TSF

Tragkraftspritzenfahrzeug

·      Besatzung 1/5

o  1 Gruppenführer, 5 Einsatzkräfte

·      Feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe

o  Eingeschobene TS 8/8

o  4- teilige Steckleiter

 

4TS8/8

Tragkraftspritze

·      Förderleistung von 800 l/min bei 8 bar Förderdruck