Gaffer und ihre Folgen
Es könnte auch Ihre Angehörigen oder Freunde treffen...
Hinweis: Deutsche Untertitel (inkl. Beschreibung relevanter Geräusche wie Sirene, Funk und Musik) sind verfügbar und lassen sich über das Untertitel-Symbol im Videoplayer ein- und ausschalten. Eine vollständige Textalternative finden Sie im Aufklapptext unten.
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Das Video zeigt Aufnahmen von einer Einsatzstelle und macht deutlich, wie Schaulustige („Gaffer") durch Anhalten, Fotografieren oder Filmen die Rettungsgasse blockieren und die Arbeit von Rettungskräften verzögern. Es appelliert daran, stattdessen weiterzufahren, eine Rettungsgasse zu bilden und bei Bedarf Erste Hilfe zu leisten. Alle im Video vermittelten Kerninhalte sind zusätzlich in Textform auf dieser Seite (Abschnitte „Rechtliche Konsequenzen", „Menschliche Folgen" und „Wie Sie richtig handeln") vollständig enthalten.
Gaffen ist kein Kavaliersdelikt
Das Anfertigen von Fotos oder Videos an Unfallstellen ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch strafbar. Wer Rettungsarbeiten behindert oder die Würde von Unfallopfern verletzt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen.
Rechtliche Konsequenzen
- Unterlassene Hilfeleistung: bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe
- Behinderung von Rettungskräften: Bußgeld ab 20 Euro
- Bildaufnahmen von Verletzten: bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe
- Verletzung der Intimsphäre: Strafanzeige möglich
Menschliche Folgen
- Verzögerung der Rettung kann Leben kosten
- Traumatisierung der Opfer und Angehörigen
- Psychische Belastung der Einsatzkräfte
- Würdelosigkeit gegenüber den Betroffenen
Wie Sie richtig handeln
Weiterfahren
Halten Sie nicht an und blockieren Sie nicht die Fahrbahn
Rettungsgasse bilden
Machen Sie Platz für Rettungsfahrzeuge
Erste Hilfe leisten
Falls Sie als Ersthelfer gebraucht werden
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.bussgeldkatalog.org/gaffer(öffnet in neuem Tab)