Zum Hauptinhalt springen

Unsere Geschichte

Seit 1923 im Dienst für unsere Gemeinde – über 100 Jahre Engagement und Einsatzbereitschaft für die Sicherheit der Bürger.

Löschgruppe Weiperath (1923 – 2010)

Die Freiwillige Feuerwehr Weiperath wurde 1923 unter der ersten Wehrführung von Johann Zender gegründet. Anfang/Mitte der 1970er Jahre wich das alte Feuerwehrgerätehaus einem Neubau am gleichen Standort. Durch den Zusammenschluss der Einheitsgemeinde Morbach im Jahr 1975 und die Neustrukturierung der Feuerwehren wurde ein neuer TSA beschafft. Nach der Fertigstellung und Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses im Juli 2010 bezog die Feuerwehr Weiperath mit dem TSA die Räumlichkeiten in dem neu errichteten Gebäude. Da das alte Feuerwehrgerätehaus als solches ausgedient hatte, wurde es vom Heimatverein übernommen und als Kelterhaus weiter genutzt.

Jugendfeuerwehr Weiperath (1987 – 1999 / 2000 – 2014)

Im Jahr 1987 wurde in Weiperath eine Jugendfeuerwehr gegründet mit anfänglich 13 Jugendlichen. Viele von ihnen konnten später in den aktiven Bereich übernommen werden. Aufgrund von Nachwuchsmangel wurde Mitte der 1990er Jahre die Jugendfeuerwehr stillgelegt. 1999 beschlossen die drei Feuerwehren Gutenthal, Hunolstein und Weiperath die Jugendarbeit wieder aufzunehmen. Die offizielle "Neugründung" erfolgte im Jahr 2000 mit über 20 Jugendlichen. Aufgrund der geringen Anzahl an Mitgliedern wurde 2014 eine Kooperation mit den Jugendfeuerwehren Hoxel und Morbach vereinbart.

Stützpunktfeuerwehr Hunolstein (1975 – 2010)

Seit dem Zusammenschluss der Einheitsgemeinde Morbach 1975 wurden aus den ehemals eigenständigen Feuerwehren Teileinheiten der Feuerwehr der Gemeinde Morbach. Durch das Landesgesetz über den Brandschutz (LBKG) vom 08.04.1981 und die Feuerwehrverordnung (FwVO) vom 21.03.1991 musste die Gemeindefeuerwehr so aufgestellt sein, dass sie innerhalb von 8 Minuten nach der Alarmierung (Einsatzgrundzeit) wirksame Hilfe einleiten kann. 1993 wurden die 19 örtlichen Feuerwehren in 6 Ausrückebereiche unterteilt.

Fusion zur Stützpunktfeuerwehr Dhrontal (2012)

Aufgrund von Personalmangel und sinkender Anzahl an Einsatzkräften wurden Fusionen und Auflösungen notwendig. Zu Beginn des Jahres 2011 wurde von der Wehrleitung angeregt, die drei Feuerwehren Hunolstein, Gutenthal und Weiperath zu einer schlagkräftigen Einheit zu bündeln. Im Mai 2012 erfolgte die endgültige Zusammenlegung der Feuerwehren Hunolstein und Weiperath durch Neugründung der Stützpunktfeuerwehr Dhrontal mit Standort in Weiperath. Die neue Einheit bestand aus 23 aktiven Feuerwehrangehörigen.

Feuerwehr Weiperath (seit 2016)

Seit dem 27.4.2016 wurde die Feuerwehr Dhrontal vom Bürgermeister Andreas Hackethal wieder in die Feuerwehr Weiperath umbenannt. Dies geschah aus logistischen Gründen, da die Leitstelle in Trier den fiktiven Ort Dhrontal nicht in ihr Alarmierungssystem aufnehmen konnte. Von Juni 2018 bis Januar 2025 war unser Einsatzfahrzeug ein TSF-W (VW LT50) mit 500 Liter Wassertank, Schnellangriffseinrichtung und moderner Ausstattung. Im Januar 2025 wurde unser neues, modernes Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt: Ein TSF-W auf Basis des Iveco Daily mit WISS-Aufbau, ausgestattet mit 207 PS Motor, 6-Gang Schaltgetriebe, 750 Liter Wassertank und 30m C-Schnellangriff.

Wehrführer & Jugendwarte

Löschgruppe Weiperath

  • Johann Zender1923 - 1947
  • Ewald Nau1947 - 1948
  • Willi Müller1948 - 1966
  • Johannes Müller1966 - 2008
  • Peter Schemer2008 - 2012

Stützpunkt Hunolstein

  • Günter Heidrich1976 - 2006
  • Werner Müller2006 - 2011

Stützpunktfeuerwehr Weiperath

  • Stefan Thees2012 - 2026

Jugendwarte

  • Peter Schemer2000 - 2008
  • Manuel Bernard2008 - 2013

Historische Fahrzeuge & Geräte

LF8 (Löschgruppenfahrzeug)

Besatzung 1/8, eingeschobene TS 8/8, 4-teilige Steckleiter, Atemschutzgeräte

TSA (Tragkraftspritzenanhänger)

Wird von einem Traktor zur Einsatzstelle gefahren, Beladung für eine Löschgruppe

TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug)

Besatzung 1/5, eingeschobene TS 8/8, 4-teilige Steckleiter

TS 8/8 (Tragkraftspritze)

Förderleistung von 800 l/min bei 8 bar Förderdruck